Borussia Dortmund gegen Bayer Leverkusen (Ein Fahrtenbericht von Sepp)

Es ist der 04.03.17 ein Samstag. Treffpunkt Thalexweiler 8:15 Uhr. Ein trockenes Wetter mit bis zu 15°C in Dortmund sind gemeldet, ideal um ein geiles Fußball-Spiel schauen zu fahren.

Die ersten SuTo´s trudeln auf dem Parkplatz ein. Leider ist auf der Autobahn eine Baustelle mit Vollsperrung und der Verkehr wird über die Dörfer umgeleitet. Was dazu führte, dass einige SuTo´s zu spät gekommen sind und die Abfahrt sich ca. 20 Minuten verschoben hatte.

In der Wartezeit wurde natürlich von denen, die schon da waren der Proviant für die Fahrt organisiert. Man braucht nicht viel zu überlegen, was das wohl für ein Proviant war! Es lässt sich ohne Probleme in drei Worten sagen! Bier,Bier und nochmal Bier! 😉
So der letzte war da und die Fahrt zum Tempel ging los. Mit von der Partie waren auch meine Frau und mein Sohn, der jetzt auch Mitglied im Fanclub ist. Hier noch ein Herzliches Dankeschön an Patrick, der es ermöglichte, dass ein Traum von meinem Kleinen wahr wurde. Er durfte zum ersten mal auf die größte Stehplatz-Tribüne Europas, „Die Gelbe Wand“ oder wie die meisten sagen „Die Süd“.

Das erste Ziel unserer Reise war wie so oft der Rastplatz Eifel, um noch ein paar Schwarz-Gelbe Freunde aufzunehmen.Da das noch etwas dauerte, versorgte unser DJ-Jens uns mit Party-Musik, um die Reise unterhaltsamer zu gestalten. Am Rastplatz angekommen wurden natürlich auch die Suchtis, einschließlich mir befriedigt. Die Zigaretten wurden schnellstens gezückt und angefackelt. Nach ca. 15 Minuten ging´s dann zurück in den Bus und los zum nächsten Ziel Rasthof Brohltal. So langsam mit einem gewissen Konsum von Alkohol wurde die Stimmung besser, die Müdigkeit war auch so langsam verschwunden ( frühes Aufstehen macht halt müde ) und die ersten Gesänge wurden angestimmt. Man rätselte darüber, wie wohl die Mannschafts-Aufstellung wäre und freute sich, dass ein gewisser Brause-Möchtegern-Verein 2 Punkte liegen ließ.

Das zweite Ziel war erreicht Rasthof Brohltal. Die eine Hälfte stürmte den Burger-King (friedlich natürlich, aber hungrig) und die andere Hälfte blieb im oder am Bus und verzehrte die mitgenommen Speisen. Nicht zu vergessen die Raucher konsumierten auch ihre Lungen-Nahrung. Ich zückte mal wieder die Kamera und machte den Papparazzi um vielleicht ein paar schöne Foto´s hinzubekommen. Man plauderte ein bisschen über allerlei Themen und natürlich über unseren Ballspielverein. Der ein oder andere leerte noch schnell die ersten Liter Bier aus der Blase. Denn so schnell und viel kann man nicht schwitzen wie es z.B. bei einem bestimmten „Klarmacher“ reinläuft. 🙂 Als dann auch die/der letzte aus dem Burger-King zurück waren, ging die Fahrt dann weiter zum letzten Ziel unserer Wallfahrt zu unserem Schwarz-Gelben Tempel (nein nicht in Mekka, sondern in Dortmund).

Aber leider ging es schon bald nach dem Antritt unserer letzten Etappe los mit unserer Pechsträhne. Der Verkehr wurde dichter und zäher, dass man teilweise nur noch Schritttempo fuhr. Bei der Kölner Gegend war dann der Gau. Der Busfahrer verließ dann die Autobahn und fuhr nach Köln rein und von da nach Leverkusen und dann halt über Land um den Stau zu umfahren. Nach einigen Kilometern über Stadt,Land und Fluss kamen wir nach dem Ausweichmanöver zurück auf die Autobahn. Der Stau war umfahren und wir hatten wie Werner Beinhart sagen würde „Freie Bahn mit Marzipan“! Nun wurde es Zeit für unser Tipp-Spiel das wie meistens von Jens geleitet wurde (hier noch Danke dafür, dass Jens sich immer die Arbeit und die Zeit dafür nimmt). Jeder machte also seinen Tipp und bezahlte einen Euro in die Kasse. Die Uhr tickte. Wir waren durch den schlechten Verkehr spät an und in Dortmund angekommen, ging´s gleich weiter mit einem Stau, was auch sonst bei unserem heutigen Glück. Nach kurzer Diskussion entschieden sich einige auf der B54 den Bus zu verlassen und über die Fußgängerbrücke zum Tempel zu gehen. Man legte einen strammen Marsch in Richtung Tempel zurück, um es noch rechtzeitig zu schaffen. Natürlich am Tempel angekommen der nächste Stau, die Einlasskontrolle stand an. Als diese Hürde überstanden war ging´s für meine Familie und mich hoch in Block 83. Alles natürlich voll im Block, was auch sonst um diese Uhrzeit und You´ll never walk alone wurde auch verpasst.

Die beiden Mannschaften gingen schon auf´s Feld, als wir im Block ankamen und unser Held von Berlin las gerade die Mannschaftsaufstellung vor, als wir bei einer kleinen Gruppe Schwarz-Gelber aus Hessen einen Platz fanden. Dem Kleinen und meiner Frau wurde gleich mal je ein Plätzchen in der Reihe frei gemacht, während ich auf der Treppe stehen bleiben mußte (die Reihe war halt voll), aber egal wir waren drin. Man stellte sich noch schnell bei den netten Hessen vor und dann ging´s schon gleich los mit dem Anpfiff auf dem Platz.

Es dauerte nicht lange, 6 Minuten, genau da kam schon die schöne erste Bierdusche. Ein Patzer in der Abwehr von Leverkusen und unser neues Juwel Ousmane Dembélé netzte mit einem Kracher unten links ein. Jaaaaaa 1:0 für unseren BVB so kann´s ruhig weiter gehen, da ja noch eine Rechnung vom Hinspiel offen war, dass wir mit 2:0 verloren hatten. In der 26. Minute gleich die nächste Bierdusche. Nach Ecke netzte Auba zum 2:0 ein, was meinem Sohnemann natürlich sehr gefiel (großer Auba Fan). In der 31. Minute gingen schon im ganzen Tempel alle Hände nach oben und dann bei allen schnell wieder runter an die Stirn oder vor die Augen. Was war passiert, unser Juwel Ousmane spielte sich an der rechten Seite durch, brachte die Kirsche wunderschön an Leverkusens Abwehr und Torwart vorbei und unsere Tormaschine Auba mußte nur noch ins leere Tor einnetzen. Aber es kam leider anders in Form eines Luftloches, unglaublich aber wahr, dass Auba den nicht machte. Der nächste leider nicht so erfreuliche Punkt passierte in der 41. Minute, als unser MR11 verletzt ausgewechselt werden musste. Kurz darauf Halbzeit. Auf den Rängen war man zufrieden mit dieser Leistung, Man hatte Leverkusen im großen ganzen im Griff.

Halbzeit 2 begann leider mit einem Tor für den Gast. In der 48. Minute verkürzten die Gäste auf 2:1! Nach einigen Chancen für beide Team´s machte aber in der 69. Minute unser Auba wieder nach Flanke von Osmane per Kopf das 3:1. In der 74. Minute folgte die Antwort der Gäste per Freistoß (ich gebe zu ein schöner Freistoß). Aus 22 Metern verkürzte der Gegner auf 3:2. Prompt kam aber von Pulisic in der 77. Minute nach schöner Vorarbeit von Durm das 4:2, dem das 5:2 in der 85. Minute durch Schürrle per Elfmeter folgte. Die letzte Bierdusche gab´s dann in der 92. Minute, nachdem unser portugiesischer Europameister Guerreiro den Ball ins Netz hämmerte. 6:2 lautete der Endstand einer sehr gelungenen Revanche vom Hinspiel. Die Mannschaft kam vor die Süd und man bedankte sich mit klatschen und singen. Jetzt heisst es ab zurück zum Bus, um die Heimfahrt ins Saarland anzutreten. Auf der Heimreise war verständlicherweise die Stimmung gut. Wir hatten sogar mehrere DJ´s, die sich um die Musik kümmerten. Somit wurde ein bekannter Song von Kerstin Ott mal gleich umgetextet in “ die eine die Sch….. hasst“ und der Klarmacher im Bus die Hüften schwingte. (Man rätselt heute noch, ob eine Wespe im Bus war oder das es eine schnelle Version von einem Robot war). Ja, so verlief dann die Heimreise mit einer guten lauten Stimmung.

In diesem Sinne Schwarz-Gelbe Grüße euer Sepp (Papparazzi)

Das etwas andere Spiel mit dem Wolf (BVB – Wolfsburg 18.02.17, Südtribüne gesperrt) Fahrtenbericht von Eich

„…auch in ganz schweren Zeiten, werden wir dich stets begleiten…“

Wir müssten alle schon lügen wenn wir sagen es würde eine ganz normale Fahrt ins Westfalenstadion wie jeden zweiten Samstag .

Das war es aber nicht!

Schon im Vorfeld dieser Tour kamen wir an unsere Grenzen . Es hieß ja nicht einfach als Verband man schließt eine Tribüne für einen Spieltag und gut ist. Borussia hat kosten von na halben Millionen und der Käse ist gegessen.

Nein, auch die Fanclubs mussten von der Logistik her sehen „kurzfristig“ wie man an die Sache rangeht, da die Hälfte der Tour-Genossen auf unserer geliebten Süd gestanden hätten.

Die Knaller Nachricht kam exakt 5 Tage (Montag, 13.02.17) vor dem Spiel , die Tour war schon komplett geplant .

Dann Der Schock: Um kurz vor 12 Uhr mittags dann die Nachricht :

“ Breaking News : Südtribüne gegen Wolfsburg gesperrt!!! “

lief diese Nachricht auf viele Nachrichtensender und in allen sozialen Netzwerken rauf und runter. Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Meine privaten Message Programme klingelten wie am Fließband .

Ich persönlich habe es aber noch nicht wahr haben wollen. Man hat es noch nicht wirklich realisieren können.

Man muss aber dazu sagen man konnte es sich schon denken , es wurde ja schon auf der Darmstadtrückfahrt (11.02.17) thematisiert und herum spekuliert und man konnte es sich nicht so vorstellen aber es war für jeden Borussen ein Schlag ins Gesicht . Gegenbeispiele kann und werde ich hier nicht aufzählen !

Aber als erfahrener aktiver Fanclub mussten wir auch diese Mammut-Aufgabe so hinnehmen wie sie ist , was wir auch taten .

Nur man muss verstehen, dass einige von uns Borussen schon viele Jahre immer den selben Platz jeden zweiten Samstag auf dieser Tribüne haben und sich freuen, endlich Samstags wieder die selben Gesichter sehen zu können. Diesen Gedanken mussten wir direkt so hinnehmen.

Am besagten Samstag fing eigentlich alles an wie immer an. Wach werden, erster Gedanke, Borussia . Ja schon, aber nein, zweiter Gedanke , wie wird diese Tour , dieses Spiel im unserem Stadion heute !?

„Man lässt sich ja gerne überraschen”

Na gut, der Ablauf am Anfang des Tour Tages ist wie immer. Aufstehen , zum Treffpunkt hetzen , Getränke für die Fahrt organisieren und fertig . Eins kann ich sagen, das abzählen von den bekannten Gesichtern an diesem Samstag war eher überschaubarer als sonst.

Na gut, Tour Beginnt .

Was unser Gespräch Nummer 1 war können sich vielleicht einige denken aber das lassen wir jetzt. Ehrlich gesagt konnten wir viele Sachen nicht mehr hören und lesen, was da alles so negativ über unsere Fanszene berichtet wurde seit Anfang Februar. Man muss bedenken das genau die Fans unseres Ballspielvereins Wochen zuvor mit einen Preis gekrönt wurden.

Zurück zur Tour .

Man machte seine alten Rituale wie jeden zweiten Samstag Richtung DO und so kamen wir wie immer pünktlich am Westfalenstadion an. Dort ging es wie immer in unser geliebtes Freibad um uns den Magen zu stärken. Aber auch hier war es nicht wie jeden zweiten Samstag. Sonst hat man seine Uhrzeit wo man ins Stadion geht um noch an seinen Platz auf der Süd zu seinen Freunden, Bekannten, Verwandten , was auch immer , zu kommen . Das war an diesem Samstag anders, man hatte, seine Reihe, seinen Sitzplatz und gut ist Wir waren aber auch hier frühzeitig an Ort und Stelle. Der Weg zwischen Freibad und Südeingang war recht überschaubar. Vor den Treppen zur Süd standen unsere Ordner . Also direkt zur Süd-Ecke zu unseren Plätzen . Man wollte schon das sehen was man nicht zu glauben vermag, dass diese Tribüne an diesem Spieltag leer sein wird.

Na gut, wir kamen an unserem Ziel-Platz an, Süd-West Ecke, direkt unterm Dach . Muss gestehen das ich direkt meinen Sitzplatznachbar – der bei uns den Namen „der Trommler „geniest – an das Heimspiel gegen Hertha Ende August 3.Spieltag Saison 2015/2016 erinnern musste , mit ihm damals auf dem fast selben Platz bei 34 Grad , unterm Dach 40 Grad , fast gestorben sind . Wasser war glaube ich damals ab der 20 min ausverkauft . Andere Baustelle .

Zurück zum 18.02.17 . Der erste Blick ging natürlich zur „leeren Südtribüne“. Ein Anblick welchen ich in meinem Fan Dasein als Borusse „Nie“ vergessen werde . Diese Aura, diese Macht fehlte einfach. Dieser Mythos fehlte uns einfach.

Unbeschreiblich !

Mein zweiter Blick ging Richtung Nordtribüne. Da sah man aus unseren Gästebereich die bekannten Fahnen aus unseren „Block Drölf“.

Ja genau, richtig gelesen , aus unserem Gästebereich.

Auch dieser Anblick was man nicht so schnell vergisst.

Das Spiel fing an, und die ersten Sprechgesänge schalten aus der Süd-Ecke. Zwar eher durcheinander und unorganisiert, aber man wollte trotzdem zeigen wer hier regiert „NUR DER BVB „.

Zum Spiel selbst will ich eigentlich nicht viel sagen . Wir haben endlich wieder nach der Niederlage in Darmstadt und der Niederlage im Europapokalspiel in Lissabon gegen Benfica 3 wichtige Punkte in der Bundesliga geholt und die Null hinten gehalten.

Was noch nennenswertes genannt werden muss, dass unser „der Trommler „(getauft von unseren RÜ auf der Pokalfinaltour) sich Anfang der zweiten Halbzeit aufmachte , voller Motivation in ihm geweckt , auf den obersten Rang der Südwestecke zu gehen und mit einem Trommelgeräusch gegen die Wand , gefühlt über paar Minuten hinweg , ein kleines Südtribünen – Flair erweckte . Die obersten 5 Reihen waren sehr dankbar dafür.

Noch sehr bemerkenswert war die Laola die Ende des Spiels durch Stadion zog. Auch noch nie persönlich gesehen in unserem Stadion . Werde ich auch so schnell nicht mehr.

Eins der für mich und auch für uns emotionalsten Szene war als Kuba, 15 Minuten, vor Schluss eingewechselt wurde. Es muss an dieser Stelle gesagt werden, er hätte es verdient von der Südtribüne verabschiedet zu werden! Allein die Rückkehr in unser Stadion wurde mehr bejubelt, als jedes einzelne Tor seines neuen Clubs. Minutenlang!!!

Das Spiel war zu Ende und man ging zum Bus zurück und jeder schilderte seine Ereignisse die sich die letzten 90 Minuten abspielten.

Auf der Rückfahrt spielten sich dann die alten Gewohnten Rituale ab.

Eins zum Schluss muss gesagt werden , eine Erfahrung war es gewesen, das mal mit zubekommen wie es geschehen ist, noch mal erleben wollen wir es nicht ! Uns das zu nehmen was wir jeden zweiten Samstag in Dortmund erleben. Diese Emotionen , diese Gänsehaut was wir mit der Südtribüne haben und erleben .

„Ein Mythos halt „. Unser zweites zu Hause

PS : An dieser Stelle wünschen wir dir unserer geliebter Fanclub Support“SuTo“Together alles gute zum 12 Geburtstag . In guten wie in schlechten Zeiten.

Auf weitere Jahre !

Euer Eich

Bauern München gegen Borussia Dortmund DFB-Pokal Halbfinale (Ein Fahrtenbericht von Schiri)

Wie wir in die Glückseligkeit hineinrutschten und die Abschiedstournee immer lauter und immer weiter ging!!!

Ja, wo soll ich anfangen bei diesem Fahrtenbericht und der dabei auftretenden Gänsehaut, wenn ich nochmal daran denke? Am besten am Anfang. Für die Fahrt in den roten Süden machte sich vom Fanclub Support together eine Gruppe per Zug und Übernachtung auf den Weg. Da mir das aber zu lasch war, formierte sich eine zweite kleine Gruppe und bestritt die Anreise mit meinem Auto, die sich nach Spielende direkt wieder auf den Weg ins Saarland begab. Mit mir als Fahrer. Warum zu lasch? Keine gute Auswärtsreise hat nicht mindestens zehn Stunden Fahrzeit an einem Tag vor sich. Ist doch klar. Mit im Auto saßen Nicole Seibert und zwei Fanclub Größen: Carsten Scherer, Aka Casi, und El Presidente höchst persönlich. Mir war also klar, dass ich wichtige Fracht mit an Board hatte. Nachdem ich halbtags auf der Arbeit absetzte, ging es nach Heusweiler und die Abfahrt in die bayrische Hauptstadt begann pünktlich um 13:00 Uhr. Auf der sechs stündigen Autofahrt war dann mal genügend Zeit sich wieder auszutauschen und gemütlich in den Fußballtag mit paar Bierchen zu starten. Irgendwann wurde die kollegiale Stimmung genau wie die Wolken immer düsterer, als man mehr und mehr Rote auf dem Weg sah und einem bewusst wurde, dass es gegen die Buyern tatsächlich heute auch noch auswärts gehen musste. Höhepunkt war das Aufeinandertreffen mit paar Seppels auf einem Parkplatz. Wie man immer vermutete, war der Anhang so selbstbewusst wie ein angeschossenes Reh, wenn man sich gegenüber stand. Sobald wir zur Weiterfahrt im Auto saßen und schon fast auf der Autobahn wieder waren, hörte man Rufe und Gegröle. Natürlich. Unser Frontmann Casi, der das Fenster runter setzte und direkt die passende Antwort mit Gestik und nicht jugendfreien Wortschatz parat hatte. Im Rückspiegel sah man nur noch verdutzte Gesichter. Das muss gesessen haben! Im gleichen Augenblick hört man nur ein Poltern und Knallen. Haben die Idioten etwa an meinen geliebten Corsa eine Bierflasche geworfen? Nein, die simple Antwort war, dass unser Hobbypöbler Casi einfach eine Bierflasche auf dem Auto vergessen hatte und diese beim losfahren nach hinten auf den Boden fiel. Auf die Auffahrt. Die Jungs wollten einfach nur warnen, dass da noch ein Stubbi auf dem Dach stand. Casi, der die Welt nicht mehr verstand, versuchte unter unserem Gejohle die letzten Minuten aufzuarbeiten, wie und wer die Flasche ihm auf dem Dach untergejubelt hat. Natürlich versuchten wir so schnell Abstand von der Truppe zu bekommen wie es nur geht, da der Schäm Faktor bei ungefähr 9000 lag. Ob die Truppe überhaupt an dem Tag zum selben Spiel anreisen konnte, war für uns nicht schlüssig zu klären, da die Auffahrt ja doch mit Scherben wie eine gute Pizza belegt war. Casi wollte sich für diesen Fauxpas am liebsten sogar bei den Bayern Fans entschuldigen. Das das auch mal im Leben passiert, hätte er sich auch nicht zum Träumen gewagt. Kam aber nach kurzer Bedenkzeit zum Schluss, dass sich das für die hundert Male zuvor und danach mit dem Kontakt dieser Spezies ausgleicht.

Die letzten, dutzenden Kilometer vor sich, stieg dann die Spannung immer mehr. Warum reiste man eigentlich nach München an, die im letzten entscheidenden Pflichtspiel mal eben Porto 6:1 wegfegte? Ich denke keiner im Auto oder im ganzen Fanblock, dachte wirklich an einen Sieg. Höchstens vielleicht einen lucky Punch in den ersten 90 Minuten zu haben und dann das Ding dann irgendwie runter zuspielen. Ein „tolles Erlebnis“ FCB wie jüngst der Trainer der Paderborner eine Partie mit dem Rekordmeister beschreibt, braucht nun wirklich kein Dortmunder. Daher spricht es für die Dortmunder Fankultur, dass man auch bei einem Spiel, bei dem man als klarer Außenseiter in die Partie geht, mit einer beachtlichen Anhängezahl zur Arroganz Arena anfährt. Oder wie es Arbeitskollege fragte: „Warum fährst du zu einem Spiel unter der Woche, um dir von den Bayern den Arsch versohlen zu lassen?“. Naja, das Märchen wurde ja bekanntlich anders geschrieben. Und daher war der Sieg auch umso süßer, zu wissen, dass man seinem Verein mit allen Strapazen beisteht, wenn die Niederlage eigentlich schon auf dem Papier steht. Und dann fährt man doch nach Berlin! MEGA! Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin!… Ich verlier den Faden…

Aber eigentlich kann ich doch noch was kurz an dieser Stelle erwähnen. Die wieder zeigt, dass Borussia mit jedem Einzelnen, egal ob Kloppo oder Fan, eigene Geschichten schreibt.
Da ich bekanntlich Fußball-Schiedsrichter bin, hab ich mich mal auf Gut glück für das DFB-Pokal Finale um eine Schiedsrichterkarte im Februar diesen Jahres beworben (Natürlich gibt es auch hier immer mehr Nachfragen als Angebot). Da ich normalerweise nie was gewinne und sogar bei 50:50 Chancen das kurze Streichholz ziehe, hatte ich eigentlich mit nichts gerechnet. Im März dann war Auslosung kurz vor dem Dresden Spiel. Auf einmal im Junk Ordner des Emailkastens liegt die Zusage vom Berliner Fußball Verband für die Karte. Unter 450 Bewerber gab es eine von 150 Karten. Cool, ich hatte eine Karte für das Finale. Aber richtig freuen konnte ich mich nicht. Zwar ist das Pokal Finale immer ein erlebnisreiches Event, aber wenn der eigene Verein nicht mitspielt in Berlin, war es eben nur eine halbe Sache. Und gerade die Sorge über ein Finale Bayern gegen Wolfsburg war beständig. Wo ich mich fragte, ob ich mir das antun wollte. Also war ich erstmal interessiert, wie der BvB sein Ticket sichert. Und als dann der Gelsenkirchener die Pille an die Latte ballerte wurde mir so langsam klar, dass ich mit dem BvB im Berliner Olympia Stadion eins sein würde. Zwar waren es auch fantastische Touren nach London für CL Finale und auch 2014 das Pokalfinale im Sommergarten gewesen. Aber es ist einfach Wahnsinn jetzt live dabei zu sein. Was ist das bitte für eine Chance die Karte zugelost zu bekommen und der eigene Verein macht nach so einer Saison den Saisonabschluss mit Berlin klar? Einfach ein Klarmachverein!

Am Stadion angekommen, parkten wir erstmal für zehn Euro im Tiefgaragenparkplatz und zahlten natürlich erst bei Abfahrt, damit man noch schön viel Zaster erstmal in der Arena liegen lässt. Marketing Strategien sind neben Fußballtaktiken hier ebenfalls hoch im Kurs. Da kann man verstehen, dass das eine oder andere Mitglied aus dem Fanclub aus diesem Stadion fern bleibt. Am Stadion die restlichen Mitglieder, die per Zug anreisten getroffen, ging es ins Schlauchboot. Im Stadion war dann auch schon mal die Platzwahl völlig egal und wer gedacht hat, dass hier irgendwer in schwarz-gelb sitzt, war fehl am Platz. Natürlich waren mal wieder keine Getränke oder Essen auf den Zuschauerrängen erlaubt, dass dem Fernbleiben manch anderer ebenfalls erklärt. Manchmal frag ich mich, in welchen Dimensionen der FCB lebt. Der Gästeblock machte gute Stimmung über das gesamte Spiel und verteilte auch anfangs fleißig Fahnen, womit ein lebendiger Block entstand. Auf der Gegenseite warf man eine versemmelte Choreo einem vor die Füße. Mit „the real Badman and Robben“ wollte man auf den Torjubel von Auba und Reus gegen die Blauen im Derby anspielen. Das Robben nur eingewechselt gefühlt fünf Minuten und Ribery als Badman gar nicht spielte machte die Choreo neben dem nur schwer zuerkennenden Gotham City Hintergrund zu einem Witz. Anstatt die dritte Meisterschaft in Folge gebührend zu feiern oder den Blick auf Berlin zu richten, fällt einem nichts weiter ein, als an dem erklärten Erzfeind Dortmund zu sticheln. Traurig!

Zu dem Spiel will ich eigentlich nicht viel sagen, da es wohl auch jeder gesehen hat. Dass die Borussia das Ding glücklich gewann und auch anders hätte ausgehen können, ist, denke ich allen bewusst. Das Dortmund eigentlich 70 Minuten von dem Spiel verpennt hat und auch in der Verlängerung z.B. Aluminium rettete, können wir eigentlich schnell mal beiseite schieben. Und dann war ja da noch Gagelmann. Als Schiedsrichter muss man zu dem Spiel sagen, dass er das Spiel gut geleitet hat. Den einzigen Aussetzer hatte er beim Handspiel von Schmelzer. Das Ding war wohl ne klare Geschichte. Ich muss sagen, dass ich das Ding auch mit Fernglas nicht beurteilen hätte können, was wohl beim Gästeblock unter der Decke kein Wunder ist. Aber so ist das im Leben mit Fehlentscheidungen: mal gewinnt man und mal verliert man (Finale 2014). Wobei fraglich ist, ob der Strafstoß wirklich gefruchtet hätte, da wohl eher davon auszugehen ist, dass das Ding mit vollendeten Ausrutscher im Nachthimmel von Gotham München City gelandet wäre und als Signal für alle Superbayern rund um München funktioniert hätte. Aber es sollte nicht das einzige Mal an diesem Abend sein, dass der liebe Fußballgott ein Auge auf uns geworfen hatte und Gagelmann in dieser Situation beide zugedrückt hat. Dieses viermalige Verschießen mit Slap Stick Einlage beim Elfmeterschießen einer Profimannschaft wie den Bayern, ist denke ich einmalig und wird in die Annalen eingehen. Solche Spiele sind der Grund warum man Fußballfan ist und seinen Verein begleitet. So Situation zu erleben, wenn der Block ausrastet und nicht fassen kann was da grad abgeht. Aber neben dem Versagen eines Teams darf auch nicht unbeachtet gelassen werden, dass gleichzeitig eine souveräne, konzentrierte und ungläubig Ruhe ausstrahlende Leistung von Mitch Langerak zum Sieg beigetragen hat. Neben dem Halten vom Schuss des verlorenen Sohnes, auch die vielen Paraden schon während der 120 Minuten. Das kam schon fast an Halbgott Neuer. Ich hoffe die Verantwortlichen haben schon mal Mitch auf der Rechnung als nächster Stammtorhüter. Warum immer einkaufen? So ein klasse Kerl, der seine Person und Leistung immer in den Dienst der Mannschaft gestellt hat, kann eine neue Personifizierung Dortmunds als Leistungsträger darstellen. Allein auf dieser Position wird es interessant, wie Tuchel mit einem Sympathieträge wie Mitch und damit der Dortmunder Anhängerschaft umgehen wird. Puuh, ganz schon über den Tellerrand geblickt, um mal im Sprachgebrauch eines für die meisten bekanntes Blättchen zu bleiben.

Naja, nachdem Spiel versuchte man aus der Tiefgarage zu entkommen. Natürlich ging das nicht so einfach. Man bezahlt nicht einfach ein Ticket am Automaten oder so was. Nein! Nachdem ich mich einer Stadionkarte von vor zwei Jahren mal endlich entledigen und Restguthaben entgegen nehmen konnte, wurde mir fast schon am Auto befindend gesagt, dass ich die Karten dann nochmal bräuchte um mit Guthaben mich aus der Tiefgarage hinaus zu quetschen. Also wieder zurück an den Schalter, Karte schnappe und wo war das Auto jetzt nochmal? Mit Casi auf der Suche nach dem Auto im Einheitsbau, der lediglich als P2 als Ganzes ausgewiesen war. Hilfreich! Naja die Suche machte keinen zeitlichen Unterschied. Wir waren sowieso vom Verkehr noch gefangen. Ließen es uns aber bei einer prickelnden Flasche Sekt und Hupkonzerten die Nacht versüßen. Nachdem wir dann fast einer CO2 Vergiftung im Parkhaus erlagen, gings auch schon wieder auf die Autobahn. Da in unserer Richtung die Autobahn schön frei war, freute ich mich auf eine sechs stündige Heimfahrt bei erstmal Eintönigen 200 bis 300 km nach Stuggi. Von 24 Uhr an. Dolle! Was macht nicht alles für die Borussia! Aber sie zahlt es auch einem verdammt geil zurück!! Zwischen drei, vier Uhr musste ich doch vor der Müdigkeit kapitulieren und die liebe Nicole übernahm das Steuer. Auch hier noch mal ein fettes Dankeschön für die restliche sichere Heimfahrt. Die zwei anderen Mitfahrer versteckten sich schlauerweise hinter Bierflaschen, was aber so abgesprochen war. Um sechs Uhr früh wieder in Heusweiler ging es für unsere Kampftrinker in die wohl verdienten Betten. Fahrer und Ersatzfahrer hatten jedoch die Schichten vor sich und ich für meinen Teil machte mich auf den Weg zur nächsten Tanke um noch mal voll zu tanken und den Weg auf die Schaff anzutreten.

Was bleibt abschließen zu sagen? Die Jungs haben es mal wieder geschafft etwas Unmögliches Möglich zu machen. Bezeichnend auch für Jürgen Klopp als Motivator so eine Mannschaft in eine Berlin-Aufbruchsstimmung zu verzaubern, dass noch nicht mal vor den Super Bayern halt gemacht wird. Da wird jemand als Trainer fehlen, dessen Position so fürs erste nicht zu ersetzen ist. Aber noch sind wir nicht am Ende der Abschiedstournee. Lasst uns Berlin rocken, den Pokal einpacken und von Klopp auf dem Borsigplatz als Abschiedsgeschenk auspacken.

In diesem Sinne,
Forzà BvB!

Euer geliebter Schiri

Jubiläumsfeier – 10 Jahre Support Together (von Carsten)

10 Jahre Support together – Jubiläumsfeier
Am 28.03.2015 war es so weit, die 10 Jahre Feier unseres Fanclubs fand statt. Örtlichkeit war die Pils und Grillstube „Zum Fränzje“ in Bous. Vorab schon mal ein großes Dankeschön ans Team, welches mit Herz und Eifer bei der Sache war.
DIe ersten SuTos trudelten gegen 16:30 Uhr ein um die bereits gemütliche Location noch etwas auf schwarz und gelb zu trimmen.
Bereits zu dieser Zeit wurde das ein oder andere Bier genossen und über die „guten alten Zeiten“ des Fanclubs geplauscht.
Nach und nach kamen immer weitere Gäste der Feier, einige Legenden des Fanclubs sollen auch gesichtet worden sein. Einige blieben allerdings leider auch fern.
Auf EInladung besuchten uns der Fanclub Aachen, die Belgium Tigers sowie eine offizielle Delegation der BVB | Fanabteilung.
Es war ein herrliches schwarz und gelbes Durcheinander, neue Kontakte wurden geknüpft und alte Freundschaften begossen.
Integriert in den schönen Abend war eine Tombola. Die Lose waren binnen kürzester Zeit ausverkauft. Es wird gemunkelt, dass eine zweite Auflage während der Verlosung auf pink farbenem Papier gedruckt worden war…
Nach der Tombola hatte die Fanabteilung des BVB, unter Führung von Heike Lörcher, noch eine große Überraschung für unseren Fanclub. Es gab ein Ratequiz mit einer Vielzahl von Preisen. Die SuTos schnitten mit ihrem Wissen ganz gut ab, es blieb keine Frage unbeantwortet.
Weiterhin wurden noch Geschenke verteilt. Unter anderem Bierdeckel von der Aktion “ Kein Bier für Rassisten“, die reißenden Absatz fanden. EIne absolut gute Aktion, die man unbedingt unterstützen sollte.
Ein Danke schön noch mal an das Team der Fanabteilung.
Die Freunde aus Aachen und Belgien brachten ebenfalls etwas mit, zwei leckere Torten, welche nicht ganz täglich erschienen. Bilder davon folgen in der Galerie zur Feier. Schöne Gastgeschenke, welche fast zu schade waren, um angeschnitten zu werden.
Zu abwechslungsreicher Musik wurden auf einer RIesenleinwand im „Ballsaal“ Bilder der letzten 10 Jahre SuTo gezeigt. Fahrten, Feiern und weiteres mit dem ein oder anderen legendären Bild, welches wiederum Stoff für weitere Erzählungen gab. Beispielsweise der „Eierschuss vom Parkplatz“. Ein jeder, der dabei war, hat nun ein weiteres Mal dieses Bild im Kopf.
Je später es wurde verabschiedeten sich immer mehr der Gäste, die weit gereisten Aachener, Belgier und die Fanabteilung machten sich auch langsam auf die Reise.
Vielen Dank noch mal für euren Besuch, man hofft, dass man sich revanchieren kann.
Bis spät in den Morgen wurde noch weiter gefeiert. Einige tranken beim Auto abholen am Mittag erst mal noch ein Bier. Oder ein paar mehr. Party können wir halt.
Eine gelungene Party. Einige Bilder, die geschossen wurden, werden wohl bei der 20 Jahre Feier auf der Leinwand erscheinen.
Schwarz gelbe Grüße, Carsten

Jubiläumsfeier – 10 Jahre Support Together (von Sandra)

28.3.2015 -Länderspielpause-, für jeden Fußballfan mit schwarzgelben Herzen drohte es ein langweiliges Wochenende zu werden.
Nicht aber bei den Sutos, denn wir wussten was wir mit dem Borussia-freien Wochenende anfangen würden.
Wir feierten 10 Jahre Support Together.
10 Jahre gemeinsam hüpfen, singen, tanzen , springen, weinen, lachen und feiern für und mit dem Ballspielverein.
Zu jeder Feier gehören auch Gäste und so fanden sich ,außer den üblichen Verdächtigen, einige FAnclub-Urgesteine und/oder FAnclub-Legenden , sowie unsere Freunde aus Aachen und Belgien und eine Delegation der BVB-Fanabteilung.
An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an die Aachener und die Tigers für zwei Torten die nicht von dieser Welt waren, und (fast) zu Schade zum Anschneiden.
Auch die Fanabteilung hatte Geschenke dabei, dass diese auch den richtigen Besitzer finden, wurden die Sutos aufs BVB-Wissen geprüft und natürliche würde jede Frage beantwortet. Auch bei der BVB-Fanabteilung möchten wir uns für die wunderbaren Geschenke und die willkommene Abwechslung bedanken.
Auch die Bücher für 10 Jahre Fanabteilung fanden eine hohe Abnehmerzahl, genau wie die „Kein-Bier-für-Rassisten“-Deckel. Diese wurden fleißig verteilt und verbreitet, auch im Saarland findet man diese Bierdeckel jetzt, denn auch bei den Sutos gilt : Kein Bier für Rassisten.
Danach war es Zeit für die Tombola , auch hier war wieder alles dabei , und unsere Losfeen wurden jedesmal zur Überreichung ,mit Applaus zum glücklichen Gewinner begleitet. Auch das wieder ein Highlight.
So viel Euphorie und Spaß kostet natürlich eine Menge Kraft und so war es nun Zeit für das Dessert, bei der reichen Auswahl konnte man ohne Probleme ,seinen Energiehaushalt wieder auffüllen. Es wurde langsam später und die ersten Gäste tritten den Heimweg an.
Der Dj spielte einen Hit nach dem anderen und im Hintergrund wurden auf der Leinwand Bilder der ganzen letzten 10 Jahre gezeigt. Apropos Bilder, von der Sensation die sich dann anbahnte ,wird es auf den nächsten Feiern bestimmt mehrere Bilder geben: Der Dj spielte einen Klassiker, er spielte “ The Time of my life“ und wo sonst nur „gestippelt“ und gestänkert wird : „Komm mach mal DIE Hebefigur“ wird bei den Sutos natürlich durchgezogen! Wir machen keine halben Sachen!
Sascha von den Tigers mimte den Patrick Swayzee , und unser Häuptling höchstpersönlich , ließ es sich nicht nehmen die Jeniffer Grey darzustellen. Er nahm Anlauf und sprang mit einer Anmut , die sich ein Detlef D! Soost ( Anm. d.Red. : ein Choreograph ) nur wünschen kann, in die Arme von Sascha und schwebte in der Luft.
Und das Alles ohne vorher im Teich geübt zu haben , also klarer Sieg nach Punkten für die Zwei. Das haben wir uns später auch nochmal von Herrn Lambi ( Anm. d. Red.: Let’s-Dance- Kampfrichter) bestätigen lassen, gibt ja schließlich Videobeweise .
Nach dieser 1A-Showeinlage ,ging man wieder zur üblichen Feierei über. Man tanzte und sang , schwelgte in Erinnerungen , unterhielt sich über vergangene Fahrten und war gleichzeitig voller Vorfreude auf die, die noch kommen würden.
Da wir ja keine Unmenschen sind , hatte der Dj natürlich auch seine Pausen, und zwar meistens dann, wenn die Dortmundgesänge , die immer mal wieder ertönten , lauter waren als die Musik selbst. Uns so war es ein abwechslungsreicher Abend zwischen Gesängen , Tanzen und Feiern. Je später der Abend ,desto so mehr Gäste verabschiedeten sich , auch wegen der teilweise langen Heimfahrten. Am Ende verblieb dann noch ein „Harter Kern“, der die ganze Gesellschaft , würdig vertritt .
Auf dem Weg in die frühen Morgenstunden entdeckten die Damen der Runde , auf Empfehlung des Hauses den „Tequila Rosé“, für sich , die Männer blieben lieber bei dem, was sie kannten . Es wurde weiter getanzt und gefeiert und gesungen. Gegen 7 Uhr morgens , hatten ,selbst die mit der größten Ausdauer , ein Einsehen mit der Wirtin und tritten den Heimweg an.
Während der ganzen Feier ,wurden hier und da natürlich auch Erinnerungsfotos geschossen, ob das nun, mit feinster Technik festgehaltene, „Schüttelbilder“ , oder mit einer normalen Einwegkamera gemachte Bilder waren,egal, feststeht ,es werden klasse Bilder sein , die uns immer an dieses schillernde und grandiose Fest erinnern werden , sie werden uns eine Erinnerung schenken ,und ein Lächeln ins Gesicht zaubern und sie werden mit Sicherheit an unserer 20-Jahr-Feier über die Leinwand flimmern.
Hiermit möchte ich mich bei Beteiligten :Organisatoren , Gästen , Losfeen , Wirtin und und , für dieses großartige Fest bedanken , auf dass wir noch viele dieser Feste erleben werden.
Schwarzgelbe Grüße , Sandra