Borussia Dortmund gegen 1.FC Köln (0:0) (Ein Fahrtenbericht vom Schiri)

Hallo an alle Leser da draußen, seit langer Zeit gibt es mal wieder einen Bericht von mir zum schmökern. Zum Ende der Saison empfingen wir Besuch von unseren Freunden vom Rhein aus Köln. Die Tour startete wie gewöhnt morgens um halb 9 in Thalexweiler mit einem recht gut gefülltem Bus. Da sich auf der Busfahrt wie immer bei einem Bier gemütlich das Neueste ausgetauscht wurde, ging es ohne große Umschweife recht zügig zum Stadion. Bei angenehmen Wetterbedingungen zog es noch den ein oder anderen ins Schwimmbad bevor der Tempel betreten wurde. Im Stadion selbst merkte man sofort eine ausgelassene Stimmung. Sowohl Fans, Gäste als auch Ordner waren entspannt und so war man bereit für einen richtig anspruchsvollen Kick. Auf der Süd war zu erkennen, dass sich die befreundeten Ultragruppierungen unter den jeweiligen Anhängern versammelt hatten und auch entsprechend eine Fahne der „Desparados“ im Gästeblock wehte und einer der Kölner auf der Süd. Ein ganz netter Anblick.

Allerdings sollte man nicht vergessen, dass wir auf Ende der Saison zu steuern und auch in diesem Spiel wichtige Punkte für die direkte Quali für die CL klar machen sollten. Das Spiel lieferte über die komplette Spieldauer nur ein Bild: Dortmund versuchte das Spiel zu machen, arbeitete sich Chance raus und Köln stand hinten drin. Köln versuchte lediglich über Konter Spielanteile vorzuweisen. Leider verpasste es die Borussia die Chance Fülle auszunutzen und drei Punkte im Westfalenstadion zu halten. Somit endete das Spiel auch ohne große Höhepunkte mit 0:0 und man musste sich mit einem Punkt zufrieden geben. Daher fand ich auch die „EFF ZEH“ Wechselrufe auch nicht ganz so dolle in der 2. Halbzeit, da es eigentlich noch um richtig was geht, ich jedoch das Gefühl bekam zeitweise bei einem Freundschaftsspiel zu sein. Nochmals die Freundschaft zu Köln ist eine tolle Sache und zeigt dass über Vereinsgrenze hinaus etwas bewegt werden kann. Jedem sollte aber klar sein, für wen man sich einen Sieg wünscht und das auch 100% einfordern sollte.

Beim Versuch das Stadion im Strom der Menschenmassen zu verlassen, ereignete sich dann das Highlight des Tages. Neven Subotic wurde nach Spielende von der Süd und eigentlich dem ganzen Stadion beklatscht. Es war sein erster Besuch im Westfalenstadion seit er das Kölner Trikot trug. Neben der Mannschaft, die ihm ebenfalls Applaus gönnte, stimmt die Süd „Dortmunder Jungs“ an und feierte Neven aber mal so richtig ab. Auch die Gäste auf der anderen Seite applaudierten und so sah man ein rund um ausgelassene Jubelstimmung. Einer der Säulen der Meisterschaft 2011 und 2012 sowie dem Pokalerfolg 2012 durfte zu Recht eine Ehrenrunde im Stadion drehen.

Neven du bleibst für immer Teil der BvB-Familie und wirst hier in Dortmund immer einen Platz haben.

Für deine Zukunft alles Gute und hoffentlich wirst du den Verein im Sommer finden, der zu dir zu hundert Prozent zu dir passt.

Nach dem Spielende fand sich der Tross dann am Bus und eine gemütliche Rückfahrt wurde mit ein paar Bier eingeleitet.

In diesem Sinne,

euer Schiri!

Borussia Dortmund gegen TSG Hoppenheim (2:1) (Ein Fahrtenbericht vom Schiri)

Spieltag ist Feiertag und heute ging es um sechs Punkte. Heimspiel im Tempel um die Vorentscheidung für die direkte Qualifikation in der Champions League gegen den Konkurrenten aus dem Rhein-Neckar Gebiet. Der Dorfverein als Spielzeug des Gönners Hopp hat also vor nächste Saison Deutschland im höchsten europäischen Wettbewerb zu vertreten. Da fragt man sich eigentlich, wo all die sympathischen Vereine von deutscher Seite für die internationale Bühne geblieben sind. Naja bei Vizekusen, Golfsburg und den Blauen als übliche Vertreter ist die Auswahl auch nicht viel besser. Da auch RB Leipzig nächstes Jahr erstmals den deutschen Fußball repräsentieren wird, steht ein gruseliges Jahr für die 5-Jahres Wertung vor der Tür, da genannte Vereine zum ersten Mal einer dreifachen Belastung ausgesetzt sind. Auch Kernpunkte, die mit der Bundesliga assoziiert werden, wie volle Ränge und lautstarke Stadien in den Europapokalpartien dürften zum Teil wohl eher in Frage gestellt werden.

Nun gut, genug im Trüben gefischt, eigentlich wollte ich was zur Tour berichten. Apropos im Trüben gefischt. Aber dazu komm ich später noch.

Wie immer traf man sich in Thalexweiler am P&R Parkplatz um 8:15 Uhr. Mit großer Anzahl ging die Reise los Richtung 2. tes Wohnzimmer. Es ist schön zu sehen, dass wir einen so vollen Bus gegen einen Retortenklub wie Hoffenheim erzielen konnten. Natürlich dürfte der ein oder andere auswärtige Mitfahrer auch von der sportlichen Brisanz des Spiels angelockt worden sein. Festzuhalten ist aber, dass die Mitfahrerzahl mit 50 Personen erfreulich ist und dies auch zukünftig wünschenswert ist. Nur bei großer Auslastung des Busses kann das finanzielle Überleben des Fanclubs gesichert sein. Also weiter so!

Bei ausgelassenem Austausch der neuesten Begebenheiten im Bus bei dem ein oder anderen kühlen Getränk zeigt sich dann auch der Erfindergeist.

Im Kreise Vertrautester kommt man auch schon mal auf die ein oder andere kranke Idee auf so einer Bustour. Wer mal was Neues zum Trinken ausprobieren möchte, einfach Korn + Cola nehmen (das dürfte den meisten bekannt sein) und jetzt Bloue Curacao dazu geben. Das ganze ergibt ne trübe Brühe und bei den ersten dürfte jetzt auch schon ein Licht aufgehen, was ich meinte mit im Trüben fischen. Bei so einem reizenden Farbton wurde das Getränk von uns liebevoll Dreckwasser getauft. Sieht komisch aus, schmeckt aber geil. Also ruhig mal Schiris Getränketipps ausprobieren!

Am Stadion angekommen ging Jeder seine Wege und verbrachte die Zeit bis zum Anstoß auf seine Weise.

Im Stadion selbst ergab sich bei den Gästen aus der Provinz das gleich Bild. Der Gästeblock war völlig von schwarz-gelben Borussen übernommen und lediglich im Bereich über den Stehplätzen tummelten sich einige verlorene Seelen mit einer Schwenkfahne. Daher kann ich auch gleich vorweg nehmen, dass die Stimmung von Seiten der Gäste natürlich unterirdisch war und nicht zu vernehmen. Bei sommerlichen Temperaturen und perfektem Fußballwetter war auch schon der Anpfiff vollzogen. Und munter ging es auch gleich schon los. In der 4. Minute netzte Reus zur Führung ein. Allein stehend im Strafraum lässt Reus sich so eine Chance nicht nehmen. Das Tor allerdings war einer Abseitsposition vorausgegangen. Diese wohl auch erkannt vom Schiedsrichtergespann. Leider war man sich nicht ganz einig ob Castro noch am Ball war und diesen verlängerte oder nicht. Tja sei es drum. Die Schiedsrichterfee Brych hat eben auch mal ein Geschenk für die Schwarz-gelben. So ergab sich von Anfang ein offenes Spiel mit ambitionierten Spielzügen beider Mannschaften. Ehe Reus in der 14. Minute einen Elfmeter durch ein Handspiel von Kaderabek für die Borussia rauskitzelte. Das ganze allerdings auch irregulär, denn Marco nimmt das Spielgerät wohl bei genauerer Betrachtung mit dem Arm an. Naja da das dann doch eine Nummer zu bunt wäre, entscheidet sich Aubameyang für eine selbstlose Fairplay Aktion und vergab die Riesenchance zum 2:0 indem er den Strafstoß neben den Kasten setzte. Die teilweise eklatante Chancenverwertung von Aubameyang dürfte allen bekannt sein. Es wird spannend im Sommer, wie es im Sommer mit dem Gabuner weitergeht. Viele Wechselgerüchte stehen im Raum. Aber auch hier sei gesagt ein Aubameyang wird für Dortmund ersetzbar sein. Gerade im Anblick der Chancenverwertung. Nach dem verschossenen Elfmeter zerfloss das Spiel der Borussen und auch die Hoffenheimer kamen besser ins Spiel. Aber auch Hoffenheim konnte keine wirkliche Torgefahr ausstrahlen und so hatte Dortmund leichtes Spiel die Führung zu wahren. Den Deckel schien Aubameyang letztlich drauf zu machen, als er einen Pfostenschuss von Guerriro in der 82. Spielminute mit dem Kopf doch noch im Gehäuse unterbringen konnte. Doch die TSG machte das Spiel noch einmal spannend durch die Verwandlung eines berechtigten Elfmeters in der 86. Minute durch Kramaric. Der BvB schaffte es aber die letzten Minuten über die Zeit zu bringen. Und so sackte Dortmund die 3 Punkte ein. So ging also ein doch spannendes Spiel glücklich für uns aus. Brych + Gespann hatten uns zu einem glücklichen aber auch verdienten Sieg angestupst, da die TSG über die gesamte Spielzeit dann doch zu harmlos reagierte. Der Schiedsrichterbogen dürfte für den FIFA Referee verheerend ausfallen, aufgrund der genannten Fehlentscheidungen und einer zusätzlichen Abseitsstellung die wohl in der 45. Minuten fälschlicherweise gegen Hoffenheim getätigt worden ist. Zudem hatte Papa im Strafraum das Trikot von Wagner wohl auch schon in der 1. Halbzeit unbemerkt einer Qualitätsprüfung unterzogen. Naja so einen sche*ß Tag erlebt wohl jeder Mal. Auch Schiedsrichter. Übrigens ab nächster Saison 2017/2018 wird es wohl zu solchen Fehlentscheidungen nicht mehr kommen. Ab dann wird der Videoschiedsrichter eingeführt und entscheidende Spielsituationen anhand eines Monitors nachgeprüft. Damit hebt sich der Profifußball noch mal eine Spur vom Amateurbereich ab. Die Entwicklung in diese Richtung, die allerdings zur Fairness im Sport beiträgt, darf gespannt abgewartet werden. Nachdem die Mannschaft gebührend gefeiert wurde. Stand der Gang zum Bus an. Kuriosum an der Stelle war noch, dass der Ausgang zur Nordseite teilweise gesperrt war und die Menschenmassen umgeleitet wurden. Stadionsprecher Nobby Dickel hatte dies zum Ende des Spiels schon angekündigt gehabt, da mal wieder verdächtige Gegenstände am Stadion gesichtet wurden. Drastische Zeiten in den wir leben!

Ohne große Zwischenfälle jedoch war Jeder am Bus gelandet und die Heimreise wurde angetreten. Bei ausgelassener Stimmung und dem ein oder anderen Humpen Dreckwasser (ich liebe das Zeug) klang der Abend dann auch aus.

In diesem Sinne,

euer Schiri!

Borussia Dortmund gegen Bayer Leverkusen (Ein Fahrtenbericht von Sepp)

Es ist der 04.03.17 ein Samstag. Treffpunkt Thalexweiler 8:15 Uhr. Ein trockenes Wetter mit bis zu 15°C in Dortmund sind gemeldet, ideal um ein geiles Fußball-Spiel schauen zu fahren.

Die ersten SuTo´s trudeln auf dem Parkplatz ein. Leider ist auf der Autobahn eine Baustelle mit Vollsperrung und der Verkehr wird über die Dörfer umgeleitet. Was dazu führte, dass einige SuTo´s zu spät gekommen sind und die Abfahrt sich ca. 20 Minuten verschoben hatte.

In der Wartezeit wurde natürlich von denen, die schon da waren der Proviant für die Fahrt organisiert. Man braucht nicht viel zu überlegen, was das wohl für ein Proviant war! Es lässt sich ohne Probleme in drei Worten sagen! Bier,Bier und nochmal Bier! 😉
So der letzte war da und die Fahrt zum Tempel ging los. Mit von der Partie waren auch meine Frau und mein Sohn, der jetzt auch Mitglied im Fanclub ist. Hier noch ein Herzliches Dankeschön an Patrick, der es ermöglichte, dass ein Traum von meinem Kleinen wahr wurde. Er durfte zum ersten mal auf die größte Stehplatz-Tribüne Europas, „Die Gelbe Wand“ oder wie die meisten sagen „Die Süd“.

Das erste Ziel unserer Reise war wie so oft der Rastplatz Eifel, um noch ein paar Schwarz-Gelbe Freunde aufzunehmen.Da das noch etwas dauerte, versorgte unser DJ-Jens uns mit Party-Musik, um die Reise unterhaltsamer zu gestalten. Am Rastplatz angekommen wurden natürlich auch die Suchtis, einschließlich mir befriedigt. Die Zigaretten wurden schnellstens gezückt und angefackelt. Nach ca. 15 Minuten ging´s dann zurück in den Bus und los zum nächsten Ziel Rasthof Brohltal. So langsam mit einem gewissen Konsum von Alkohol wurde die Stimmung besser, die Müdigkeit war auch so langsam verschwunden ( frühes Aufstehen macht halt müde ) und die ersten Gesänge wurden angestimmt. Man rätselte darüber, wie wohl die Mannschafts-Aufstellung wäre und freute sich, dass ein gewisser Brause-Möchtegern-Verein 2 Punkte liegen ließ.

Das zweite Ziel war erreicht Rasthof Brohltal. Die eine Hälfte stürmte den Burger-King (friedlich natürlich, aber hungrig) und die andere Hälfte blieb im oder am Bus und verzehrte die mitgenommen Speisen. Nicht zu vergessen die Raucher konsumierten auch ihre Lungen-Nahrung. Ich zückte mal wieder die Kamera und machte den Papparazzi um vielleicht ein paar schöne Foto´s hinzubekommen. Man plauderte ein bisschen über allerlei Themen und natürlich über unseren Ballspielverein. Der ein oder andere leerte noch schnell die ersten Liter Bier aus der Blase. Denn so schnell und viel kann man nicht schwitzen wie es z.B. bei einem bestimmten „Klarmacher“ reinläuft. 🙂 Als dann auch die/der letzte aus dem Burger-King zurück waren, ging die Fahrt dann weiter zum letzten Ziel unserer Wallfahrt zu unserem Schwarz-Gelben Tempel (nein nicht in Mekka, sondern in Dortmund).

Aber leider ging es schon bald nach dem Antritt unserer letzten Etappe los mit unserer Pechsträhne. Der Verkehr wurde dichter und zäher, dass man teilweise nur noch Schritttempo fuhr. Bei der Kölner Gegend war dann der Gau. Der Busfahrer verließ dann die Autobahn und fuhr nach Köln rein und von da nach Leverkusen und dann halt über Land um den Stau zu umfahren. Nach einigen Kilometern über Stadt,Land und Fluss kamen wir nach dem Ausweichmanöver zurück auf die Autobahn. Der Stau war umfahren und wir hatten wie Werner Beinhart sagen würde „Freie Bahn mit Marzipan“! Nun wurde es Zeit für unser Tipp-Spiel das wie meistens von Jens geleitet wurde (hier noch Danke dafür, dass Jens sich immer die Arbeit und die Zeit dafür nimmt). Jeder machte also seinen Tipp und bezahlte einen Euro in die Kasse. Die Uhr tickte. Wir waren durch den schlechten Verkehr spät an und in Dortmund angekommen, ging´s gleich weiter mit einem Stau, was auch sonst bei unserem heutigen Glück. Nach kurzer Diskussion entschieden sich einige auf der B54 den Bus zu verlassen und über die Fußgängerbrücke zum Tempel zu gehen. Man legte einen strammen Marsch in Richtung Tempel zurück, um es noch rechtzeitig zu schaffen. Natürlich am Tempel angekommen der nächste Stau, die Einlasskontrolle stand an. Als diese Hürde überstanden war ging´s für meine Familie und mich hoch in Block 83. Alles natürlich voll im Block, was auch sonst um diese Uhrzeit und You´ll never walk alone wurde auch verpasst.

Die beiden Mannschaften gingen schon auf´s Feld, als wir im Block ankamen und unser Held von Berlin las gerade die Mannschaftsaufstellung vor, als wir bei einer kleinen Gruppe Schwarz-Gelber aus Hessen einen Platz fanden. Dem Kleinen und meiner Frau wurde gleich mal je ein Plätzchen in der Reihe frei gemacht, während ich auf der Treppe stehen bleiben mußte (die Reihe war halt voll), aber egal wir waren drin. Man stellte sich noch schnell bei den netten Hessen vor und dann ging´s schon gleich los mit dem Anpfiff auf dem Platz.

Es dauerte nicht lange, 6 Minuten, genau da kam schon die schöne erste Bierdusche. Ein Patzer in der Abwehr von Leverkusen und unser neues Juwel Ousmane Dembélé netzte mit einem Kracher unten links ein. Jaaaaaa 1:0 für unseren BVB so kann´s ruhig weiter gehen, da ja noch eine Rechnung vom Hinspiel offen war, dass wir mit 2:0 verloren hatten. In der 26. Minute gleich die nächste Bierdusche. Nach Ecke netzte Auba zum 2:0 ein, was meinem Sohnemann natürlich sehr gefiel (großer Auba Fan). In der 31. Minute gingen schon im ganzen Tempel alle Hände nach oben und dann bei allen schnell wieder runter an die Stirn oder vor die Augen. Was war passiert, unser Juwel Ousmane spielte sich an der rechten Seite durch, brachte die Kirsche wunderschön an Leverkusens Abwehr und Torwart vorbei und unsere Tormaschine Auba mußte nur noch ins leere Tor einnetzen. Aber es kam leider anders in Form eines Luftloches, unglaublich aber wahr, dass Auba den nicht machte. Der nächste leider nicht so erfreuliche Punkt passierte in der 41. Minute, als unser MR11 verletzt ausgewechselt werden musste. Kurz darauf Halbzeit. Auf den Rängen war man zufrieden mit dieser Leistung, Man hatte Leverkusen im großen ganzen im Griff.

Halbzeit 2 begann leider mit einem Tor für den Gast. In der 48. Minute verkürzten die Gäste auf 2:1! Nach einigen Chancen für beide Team´s machte aber in der 69. Minute unser Auba wieder nach Flanke von Osmane per Kopf das 3:1. In der 74. Minute folgte die Antwort der Gäste per Freistoß (ich gebe zu ein schöner Freistoß). Aus 22 Metern verkürzte der Gegner auf 3:2. Prompt kam aber von Pulisic in der 77. Minute nach schöner Vorarbeit von Durm das 4:2, dem das 5:2 in der 85. Minute durch Schürrle per Elfmeter folgte. Die letzte Bierdusche gab´s dann in der 92. Minute, nachdem unser portugiesischer Europameister Guerreiro den Ball ins Netz hämmerte. 6:2 lautete der Endstand einer sehr gelungenen Revanche vom Hinspiel. Die Mannschaft kam vor die Süd und man bedankte sich mit klatschen und singen. Jetzt heisst es ab zurück zum Bus, um die Heimfahrt ins Saarland anzutreten. Auf der Heimreise war verständlicherweise die Stimmung gut. Wir hatten sogar mehrere DJ´s, die sich um die Musik kümmerten. Somit wurde ein bekannter Song von Kerstin Ott mal gleich umgetextet in “ die eine die Sch….. hasst“ und der Klarmacher im Bus die Hüften schwingte. (Man rätselt heute noch, ob eine Wespe im Bus war oder das es eine schnelle Version von einem Robot war). Ja, so verlief dann die Heimreise mit einer guten lauten Stimmung.

In diesem Sinne Schwarz-Gelbe Grüße euer Sepp (Papparazzi)

Das etwas andere Spiel mit dem Wolf (BVB – Wolfsburg 18.02.17, Südtribüne gesperrt) Fahrtenbericht von Eich

„…auch in ganz schweren Zeiten, werden wir dich stets begleiten…“

Wir müssten alle schon lügen wenn wir sagen es würde eine ganz normale Fahrt ins Westfalenstadion wie jeden zweiten Samstag .

Das war es aber nicht!

Schon im Vorfeld dieser Tour kamen wir an unsere Grenzen . Es hieß ja nicht einfach als Verband man schließt eine Tribüne für einen Spieltag und gut ist. Borussia hat kosten von na halben Millionen und der Käse ist gegessen.

Nein, auch die Fanclubs mussten von der Logistik her sehen „kurzfristig“ wie man an die Sache rangeht, da die Hälfte der Tour-Genossen auf unserer geliebten Süd gestanden hätten.

Die Knaller Nachricht kam exakt 5 Tage (Montag, 13.02.17) vor dem Spiel , die Tour war schon komplett geplant .

Dann Der Schock: Um kurz vor 12 Uhr mittags dann die Nachricht :

“ Breaking News : Südtribüne gegen Wolfsburg gesperrt!!! “

lief diese Nachricht auf viele Nachrichtensender und in allen sozialen Netzwerken rauf und runter. Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Meine privaten Message Programme klingelten wie am Fließband .

Ich persönlich habe es aber noch nicht wahr haben wollen. Man hat es noch nicht wirklich realisieren können.

Man muss aber dazu sagen man konnte es sich schon denken , es wurde ja schon auf der Darmstadtrückfahrt (11.02.17) thematisiert und herum spekuliert und man konnte es sich nicht so vorstellen aber es war für jeden Borussen ein Schlag ins Gesicht . Gegenbeispiele kann und werde ich hier nicht aufzählen !

Aber als erfahrener aktiver Fanclub mussten wir auch diese Mammut-Aufgabe so hinnehmen wie sie ist , was wir auch taten .

Nur man muss verstehen, dass einige von uns Borussen schon viele Jahre immer den selben Platz jeden zweiten Samstag auf dieser Tribüne haben und sich freuen, endlich Samstags wieder die selben Gesichter sehen zu können. Diesen Gedanken mussten wir direkt so hinnehmen.

Am besagten Samstag fing eigentlich alles an wie immer an. Wach werden, erster Gedanke, Borussia . Ja schon, aber nein, zweiter Gedanke , wie wird diese Tour , dieses Spiel im unserem Stadion heute !?

„Man lässt sich ja gerne überraschen”

Na gut, der Ablauf am Anfang des Tour Tages ist wie immer. Aufstehen , zum Treffpunkt hetzen , Getränke für die Fahrt organisieren und fertig . Eins kann ich sagen, das abzählen von den bekannten Gesichtern an diesem Samstag war eher überschaubarer als sonst.

Na gut, Tour Beginnt .

Was unser Gespräch Nummer 1 war können sich vielleicht einige denken aber das lassen wir jetzt. Ehrlich gesagt konnten wir viele Sachen nicht mehr hören und lesen, was da alles so negativ über unsere Fanszene berichtet wurde seit Anfang Februar. Man muss bedenken das genau die Fans unseres Ballspielvereins Wochen zuvor mit einen Preis gekrönt wurden.

Zurück zur Tour .

Man machte seine alten Rituale wie jeden zweiten Samstag Richtung DO und so kamen wir wie immer pünktlich am Westfalenstadion an. Dort ging es wie immer in unser geliebtes Freibad um uns den Magen zu stärken. Aber auch hier war es nicht wie jeden zweiten Samstag. Sonst hat man seine Uhrzeit wo man ins Stadion geht um noch an seinen Platz auf der Süd zu seinen Freunden, Bekannten, Verwandten , was auch immer , zu kommen . Das war an diesem Samstag anders, man hatte, seine Reihe, seinen Sitzplatz und gut ist Wir waren aber auch hier frühzeitig an Ort und Stelle. Der Weg zwischen Freibad und Südeingang war recht überschaubar. Vor den Treppen zur Süd standen unsere Ordner . Also direkt zur Süd-Ecke zu unseren Plätzen . Man wollte schon das sehen was man nicht zu glauben vermag, dass diese Tribüne an diesem Spieltag leer sein wird.

Na gut, wir kamen an unserem Ziel-Platz an, Süd-West Ecke, direkt unterm Dach . Muss gestehen das ich direkt meinen Sitzplatznachbar – der bei uns den Namen „der Trommler „geniest – an das Heimspiel gegen Hertha Ende August 3.Spieltag Saison 2015/2016 erinnern musste , mit ihm damals auf dem fast selben Platz bei 34 Grad , unterm Dach 40 Grad , fast gestorben sind . Wasser war glaube ich damals ab der 20 min ausverkauft . Andere Baustelle .

Zurück zum 18.02.17 . Der erste Blick ging natürlich zur „leeren Südtribüne“. Ein Anblick welchen ich in meinem Fan Dasein als Borusse „Nie“ vergessen werde . Diese Aura, diese Macht fehlte einfach. Dieser Mythos fehlte uns einfach.

Unbeschreiblich !

Mein zweiter Blick ging Richtung Nordtribüne. Da sah man aus unseren Gästebereich die bekannten Fahnen aus unseren „Block Drölf“.

Ja genau, richtig gelesen , aus unserem Gästebereich.

Auch dieser Anblick was man nicht so schnell vergisst.

Das Spiel fing an, und die ersten Sprechgesänge schalten aus der Süd-Ecke. Zwar eher durcheinander und unorganisiert, aber man wollte trotzdem zeigen wer hier regiert „NUR DER BVB „.

Zum Spiel selbst will ich eigentlich nicht viel sagen . Wir haben endlich wieder nach der Niederlage in Darmstadt und der Niederlage im Europapokalspiel in Lissabon gegen Benfica 3 wichtige Punkte in der Bundesliga geholt und die Null hinten gehalten.

Was noch nennenswertes genannt werden muss, dass unser „der Trommler „(getauft von unseren RÜ auf der Pokalfinaltour) sich Anfang der zweiten Halbzeit aufmachte , voller Motivation in ihm geweckt , auf den obersten Rang der Südwestecke zu gehen und mit einem Trommelgeräusch gegen die Wand , gefühlt über paar Minuten hinweg , ein kleines Südtribünen – Flair erweckte . Die obersten 5 Reihen waren sehr dankbar dafür.

Noch sehr bemerkenswert war die Laola die Ende des Spiels durch Stadion zog. Auch noch nie persönlich gesehen in unserem Stadion . Werde ich auch so schnell nicht mehr.

Eins der für mich und auch für uns emotionalsten Szene war als Kuba, 15 Minuten, vor Schluss eingewechselt wurde. Es muss an dieser Stelle gesagt werden, er hätte es verdient von der Südtribüne verabschiedet zu werden! Allein die Rückkehr in unser Stadion wurde mehr bejubelt, als jedes einzelne Tor seines neuen Clubs. Minutenlang!!!

Das Spiel war zu Ende und man ging zum Bus zurück und jeder schilderte seine Ereignisse die sich die letzten 90 Minuten abspielten.

Auf der Rückfahrt spielten sich dann die alten Gewohnten Rituale ab.

Eins zum Schluss muss gesagt werden , eine Erfahrung war es gewesen, das mal mit zubekommen wie es geschehen ist, noch mal erleben wollen wir es nicht ! Uns das zu nehmen was wir jeden zweiten Samstag in Dortmund erleben. Diese Emotionen , diese Gänsehaut was wir mit der Südtribüne haben und erleben .

„Ein Mythos halt „. Unser zweites zu Hause

PS : An dieser Stelle wünschen wir dir unserer geliebter Fanclub Support“SuTo“Together alles gute zum 12 Geburtstag . In guten wie in schlechten Zeiten.

Auf weitere Jahre !

Euer Eich

12 Jahre BVB Fanclub Support Together

12 Jahre sind vergangen, auf geht’s in Runde 13!

Neue Gesichter begleiten uns in unserem tagtäglichen Leben als SuTo.
Es ist schon eine verrückte Sache mit wie vielen Menschen und wie vielen Situationen man in den ganzen Jahren zu tun hatte.
Eine ruhige Sache wird es nie, es ist spannend, nervenaufreibend, stressig, manchmal kotzt die Arbeit einen an, aber oft wird es lustig und durch viele Touren vergisst man den ganzen Aufwand und kann alles einfach genießen.

Und darum geht es weiter mit uns. Schließlich hängen da viele Köpfe hinter SuTo und unfassbar viele verschiedene Verbindungen jeglicher Art. Also müssen uns alle Begleiter auch weiterhin ertragen. 😉

Darum alles Gute zum Geburtstag Support together!
Im Sinne von „Jeden Tag, zu jeder Zeit alles für den BVB“

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