Der Moment, den uns keiner nimmt und wir immer erzählen können

Jeder der diesen Bericht lesen wird, kennt wohl den Ausgang des Spieles und eventuell auch die unfassbare Dramatik, die dieses mit sich brachte. Daher versuche ich meine Gefühlslage zu schildern, wie ich diesen Tag erlebt habe. Ich hoffe, dass ich es noch so chronologisch wie möglich, nach diesen verrückten Tag hinbekomme.

Der Tag begann für mich in einer Büroschicht, bei der ich meine Arbeit nicht wirklich wahrgenommen habe und mit den Gedanken schon ganz woanders war. Mit einem früheren Feierabend ging es schnell zum Bus, um die Tour ins Westfalenstadion zu starten. Der Parkplatz vollkommen überfüllt und die Leute schon jetzt angespannt.

Wenn der Schwabe aus seiner Haut fährt und ich mit dem Bus

Ein Bericht von Sebastian Wisholzer

Am Samstag war es nach langer Zeit mal wieder so weit: Ich trat den Weg zu einem Auswärtsspiel mit dem Bus an. Letztmalig legte ich den Weg zu einem Auswärtsspiel 2009 beim 2:1-Auswärtssieg in Hoppenheim auf diese Weise zurück. Warum die letzte Busfahrt so lange her ist? Zum einen, weil es mit dem Auto einfach deutlich schneller geht, und ich sonntags des öfteren arbeiten muss. Zum anderen, weil nicht wenige meiner früheren Busfahrten mit vollgekotzten Gängen und Toiletten endeten, und mir inzwischen nicht mehr wirklich der Sinn nach solchen niveauvollen “Highlights” steht.

Reisebericht Pokalspiel in München

Am 27.02.2013 fand das Viertelfinale um den DFB-Pokal in München zwischen dem FC Bayern und dem BVB statt. Eine kleine Reisegruppe von 9 SuTo’s im Bulli machte sich auf den ca. 420 Kilometer langen Weg um einen weiteren Sieg gegen die Allmächtigen einzufahren.
Eingedeckt mit einigen Alkoholika ging die lustige Fahrt dann auch schon los. Es wurde viel darüber gewitzelt was die Bayern als auch die Presse über dieses Spiel von sich gaben bzw. darüber schrieben.
Alles andere als ein Sieg der Hausherren wäre eine Sensation. Ah ja…
Auf der Häfte des Weges, jedenfalls so ungefähr, erhielt die Besatzung des SuTo – Shuttles einen Anruf vom Radiosender Unser Ding. Da der Verfasser dieser Zeilen allerdings zu diesem Zeitpunkt bereits einiges an Bier und ähnlichem konsumiert hatte wurde im Eilverfahren ein Pressesprecher in Person von B. Köhler gewählt der die Anforderungen im folgendem Interview mit Bravour meisterte. Ein Mitschnitt wird bald hier veröffentlicht.
Leider wurde uns der Wunsch nach einem Musiktitel verwehrt. Lag eventuell am Lied an sich.
Angekommen in der Arroganz, sorry, Allianz – Arena nahm man dann alsbald seine Plätze ein um das Spiel verfolgen zu können. Leider befanden sich die Plätze in direkter Nähe zu ein paar Rothemden…
Zum Spiel selber schreibe ich aufgrund der Tatsache, dass es sich um einen Reisebericht handelt lediglich, dass wir verdient 0:1 durch einen Kunstschuss von A. Robben verloren haben.
Die Rückfahrt ging ähnlich entspannt vorbei wie die Hinfahrt, mit lediglich geringfügig schlechterer Laune als zuvor.
Es stand ja schließlich das wichtige Champions – League – Spiel sowie DAS Derby an, worauf man sich schon mal einstimmen konnte.

„Wenn ein Schwan stirbt, schweigen die Lämmer“ (Tourenbericht H Nürnberg)

Nichtsahnend, was uns dieser Tag noch so alles bringen würde startete unsere Fangemeinschaft am frühen Nachmittag mit Klaus als Busfahrer Richtung Westfalenstadion Dortmund.

Nach einer entspannten und unspektakulären Hinfahrt erreichten wir wie gewohnt, so ca. 2 Stunden vor Spielbeginn den Busparkplatz.

Zu Gast bei unserer Borussia waren an diesem Abend die Franken aus Nürnberg.

Nach dem 5:0 Kantersieg am vergangenen Wochenende bei Werder Bremen, waren die Erwartungen natürlich hoch. Trotzdem musste man sich auf einen sehr defensiv eingestellten Gegner vorbereiten, der nicht gewillt war eine Klatsche hinzunehmen.